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~ Asatru-Gedichte ~
Mein Stecken und Stab
Stabreimend
Genosse meiner Schlachten, meiner Schmach und Heldentat,
Deine Hand! Erhebe Dich, Bruder,
Der von Geburt bis zum Tod mir treu bleibt allein,
solange wir leben.
Ich helfe Dir, hebe Dich auf, auch den Harnisch, in den Du geraten.
Traumvoller, Dein Schädel ist schmal,
Deine Schultern sind schmächtig - schwer tragen wir,
solange wir leben.
Lies auf das Heft, es klinge hell in der Scheide.
Was schert uns das schmierige Blut
Am blanken Blatt meines Beiles, Bruder,
solange wir leben?
Wer könnt’ für uns kämpfen? Da ist keiner zu finden.
Komm, der Feind ist fort.
Unüberwindbar waren wir nie - und sind doch wahrhaft unsterblich,
solange wir leben.
© Sigmar Erics 2009
serics.wordpress.com
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